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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Projektziele, Projektinhalte

Ein Repositorium zur langfristigen Sicherung und Verfügbarmachung qualitätsgesicherter Forschungsdaten aus der Akustik, das für alle Bereiche der Akustikforschung konzipiert ist und als frei zugängliche Plattform der gesamten Fach-Community im In- und Ausland als Arbeitsinstrument dient, bringt eine neue Qualität in die Akustikforschung: Zum einen ist es eine Quelle für die Nachnutzung von Forschungsergebnissen, die es bislang so nicht gibt, zum anderen leistet es unter wissenschaftstheoretischen Gesichtspunkten einen wichtigen Beitrag zur Objektivität (im Sinne der intersubjektiven Nachvollziehbarkeit) wissenschaftlicher Forschungsergebnisse aus der Akustik.

Im Sinne dieser Idee wird an der TU Berlin das „Open Repository for Research Data in Acoustics (OPERA)“ aufgebaut. In OPERA werden Forschungsergebnisse aus der Akustik, d.h. aufeinander referenzierende Forschungsdaten und Publikationen, langfristig gespeichert, mit Metadaten versehen und im Internet zur Recherche und Nachnutzung zur Verfügung gestellt. Durch die gegenseitige Referenzierung der Forschungsdaten und Publikationen im Repositorium werden die Forschungsergebnisse transparent und nachvollziehbar.

OPERA wird in enger Zusammenarbeit und Rückkopplung mit Pilotpartnern aus der Akustik, den Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftlern der DFG-Forschergruppe SEACEN (FOR 1557), entwickelt. Deren Sprecher, Prof. Dr. Stefan Weinzierl, ist als einer der Antragsteller am OPERA-Projekt beteiligt.

Softwaretechnische Basis von OPERA ist die Open-Source-Repositorien-Software DSpace, die für die Zwecke der Akustik bedarfsbezogen erweitert wird. So sollen beispielsweise Nutzerinnen und Nutzer über die OPERA-Oberfläche nach spezifischen Daten- und Audioformaten recherchieren, bestimmte Stellen in den Audio-Daten gezielt ansteuern und sich entsprechende Audio-Segmente anhören können.

Ziele und Inhalte des OPERA-Projekts:

  • Technische Implementierung des disziplinspezifischen Repositoriums OPERA
  • Realisierung diverser Funktionalitäten wie beispielsweise

    • Konstante Internetadressen (Digital Object Identifier - DOI) zur dauerhaften Zitierfähigkeit
    • Rechtemanagement zur sicheren Dateneingabe
    • Versionierung zur Konsistenzsicherung der Forschungsergebnisse

  • Implementierung disziplinspezifischer Formate und Schemata sowie Einsatz spezieller Verfahren für den Zugriff auf die Akustik-Forschungsdaten
  • Exemplarische Verwendung des Repositoriums für die Dokumentation und Publikation von Forschungsdaten in Zusammenarbeit mit der Forschergruppe SEACEN (FOR 1557)
  • Formulierung einer Open-Access-Policy gemeinsam mit den am Projekt beteiligten Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftlern der Forschergruppe SEACEN
  • Entwicklung eines Finanzierungskonzepts für den langfristigen Betrieb von OPERA
  • Bekanntmachung und Verankerung von OPERA in der Akustik-Community in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Akustik e.V. (DEGA)


Das Projekt OPERA zielt zum einen auf den Aufbau einer für Forschungsdaten der Akustik geeigneten spezifischen technischen Infrastruktur. Darüber hinaus soll im Laufe des Projekts der Umgang mit der bis dato nie praktizierten, vollständigen Dokumentation und Offenlegung von Forschungsdaten innerhalb einer großen Forschergruppe (SEACEN) eingeübt und im Sinne eines Best Practice für die wissenschaftliche Community in der Akustik demonstriert werden. Nach Abschluss des Projekts soll die Community an dieser Infrastruktur partizipieren können.

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